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In Ear Momentum Sport technology measures heart rate

In Ear Momentum Sport technology measures heart rate

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Was ist das nächste große Ding bei der Vermessung des Körpers und der Sportaktivitäten? Unlängst hatten wir smarte Ringe getestet, sie erfassen rund um die Uhr die Herzfrequenz und weitere Daten, nicht nur für Sportler. Nun haben wir ein Gerät ausprobiert, das ziemlich einzigartig ist. Es misst die Herzfrequenz mit einem optischen Sensor im Ohr. Zudem wird auch die Körpertemperatur erfasst. Praktischerweise hat es mit dem Sitz im Ohr noch einen naheliegenden Nebenjob als In-Ear-Ohrhörer. So kann der Sportler während seiner Aktivitäten Musik hören und hat gleichzeitig die Herzfrequenz als wichtigsten Parameter für Anstrengungsgrad und Fitness im Blick.

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Der Momentum Sport von Sennheiser kostet 330 Euro und kooperiert hinsichtlich der Work-out-Analyse mit Polar, dem traditionsreichen Anbieter von Sportuhren, der seit vielen Jahren ein anspruchsvolles Ökosystem zur Analytik von Fitnessdaten anbietet. Vor dem Training öffnet man die Smart-Control-App von Sennheiser auf dem Smartphone und startet von dort aus die Polar-App namens Flow. In dieser wählt man die Sportart aus und nimmt zwei Einstellungen vor: ob man während des Trainings akustische Hinweise zur erbrachten Leistung mit einer synthetischen Stimme vorgesprochen bekommen möchte und ob bei Outdoor-Aktivitäten das Smartphone mit dabei ist und der GPS-Aufzeichnung der zurückgelegten Strecke dienen soll.

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Nicht so präzise wie eine Sportuhr

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Anschließend startet man sein Training und sieht auf dem Smartphone-Display die zur Sportart passenden Infos, etwa beim Laufen die Distanz und die Durchschnittsgeschwindigkeit sowie die im Ohr gemessene Herzfrequenz. Das funktioniert abgesehen von dem etwas aufwendigen Start bestens. Das abgeschlossene Training ist anschließend im Polar-Ökosystem hinterlegt, sofern draußen mit Smartphone gelaufen wurde, inklusive einer Karte der zurückgelegten Strecke. Nur erhält man weniger Auswertung und Analytik, weil ja nur die Herzfrequenz gemessen wird. Der Gelegenheitssportler kann sich also die Armbanduhr sparen. Sennheiser gebührt Lob für die Integration der Sensoren, aber sie messen nicht so präzise wie eine Sportuhr.

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Die Hörer mit einer Laufzeit von rund vier Stunden kommen mit einer Ladebox, die sich sogar induktiv nach dem Qi-Standard betanken lässt. Leider wirkt das verwendete Plastik billig und die Verbindung zwischen Unter- und Oberseite labberig. Die bohnenförmigen Hörer sind gegen Feuchtigkeit geschützt. Drei Ohradapter und vier Ohrfinnen für zusätzlichen Halt liegen bei. Bis zu zwei Geräte können gleichzeitig mit den Momentum Sport via Bluetooth gekoppelt sein.

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Die Bedienung erfolgt nicht nur mit Fingertipp auf den Hörer, sondern man kann auch unterhalb der Ohrmuschel auf die Wange tippen, was bei einer aufgesetzten Mütze ungemein praktisch ist. Enttäuschend ist die Nebengeräuschunterdrückung, die sich neben einem Modus zur Unterdrückung von Windgeräuschen und einem Transparenzmodus aktivieren lässt. Der Klang bei der Wiedergabe von Rock und Pop gefiel uns bestens, wir hörten Supertramp und Led Zeppelin. Zum Hören anspruchsvoller klassischer Musik würden wir aber wie gehabt zum herkömmlichen großen Kopfhörer greifen.